16.03.2016 - Track-Attack mit Dirk Czuya

Am Freitag ist es soweit.
„IV“ wartet darauf, von euch gehört zu werden. Die letzten Stunden gilt es euch noch so kurz wie möglich zu gestalten, daher weiter mit der Track-Attack. Dieses Mal mit Dirk. Einleitende Worte braucht es nicht, jeder von euch kennt Stephans „rechte Hand“ im Studio und auf Tour. Und das, was er euch zu „Welt ohne Farben“ mitzuteilen hat, ist wichtig und eine kleine Überraschung… Danke, Dirk!

„Welt ohne Farben“ liegt also auf meinem Seziertisch und ich habe die Ehre, das Stück auf Anfrage Stephans in dieser illustren Runde hier besprechen zu dürfen… Natürlich hat sich der W da was bei gedacht, denn (Achtung: Spoiler…) ich singe die Strophen in diesem Song.
Oh Gott, wie konnte das passieren? Reicht das nicht, wenn der Czuya schon während der Gigs immer ins Mikro lallt? Vielleicht freut sich aber auch der ein oder andere von euch darüber. Jedenfalls mal ein paar Takte von mir zum „warum“ und zum Song selbst:

Durch die vielen gemeinsamen Abende (und Nächte… Herrje, wieviele Nächte das waren…), die ich mit Stephan zusammen in seinem Studio auf Ibiza verbracht habe, hat sich ein gewisser Arbeitsablauf etabliert. Und irgendwann, während der vielen Stunden und Rotweingläser, war da eben noch „Welt ohne Farben“. Ein Song, auf dessen Demo meine Stimme die Verse ziert und die Stephan irgendwie das Gefühl gaben, dass das genauso klingen muss. Also fragte er mich, ob ich Bock hätte, das Ding auch final einzusingen. Wow… Da musste ich kurz drüber nachdenken, aber am Ende gewann meine eigene Neugier. DER W ist ja eine Band, aber Stephan eben Sänger, dennoch: Ich wollte es und es war mir ebenso eine große Ehre, dem Song Leben einzuhauchen. Der Song drückt meine Gefühle und Gedanken aus und ist zu 100% authentisch. Inhaltlich geht es um ein beliebtes „W Thema“. Wir sind eine Masse mit Millionen verschiedenen Individuen, und doch am Ende des Tages ein von Massenmedien und Konsumterror gleichgeschalteter Zellhaufen. Wir stapeln unsere Ansprüche an uns selbst schon so tief es geht und wundern uns nicht mal mehr, wenn wir selbst diese Latte nicht überspringen können. Eine Welt ohne Farben eben, bzw eine Welt, deren Farben wir ihr selbst entnehmen… Dabei wäre es eigentlich einfach.

Genug der Worte. Wir sehen uns auf der Tour.

Dirksn“

1150812_1252618371419410_4931875569549353965_n

Dieser Beitrag wurde unter News veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.