17.03.2016 - Track-Attack mit Barish Kasiak (Vagabundos de Lujo)

Auf die zwölf! Es ist geschafft. Morgen steht „IV“ in den Läden und jetzt gibt es die letzte von zwölf Track-Attacken. Barish Kasiak, enger Vertrauter der Familie Weidner und ebenfalls bei den Vagabundos de Lujo am Start, die DER W bei der Tour über begleiten werden, hat seine Gedanken zu „Danke für mein Leben“ niedergeschrieben. Nicht ganz ohne Grund, denn der gute B. hat den ersten Vers des Songs mitgeschrieben. Here we go:

„Im Winter 2015 verbrachte ich mehrere Abende in Stephans Studio auf Ibiza, wo ein Teil seines neuen Albums „IV“ produziert wurde. Wir haben viel gelacht und alte Geschichten erzählt, aber immer wenn die Nacht hereinbrach, verstummte das Lachen, Stephans Gesicht veränderte sich, er setzte sich in die Regie und Dirk fing an die Guitarren zu stimmen. Da Stephan vor Produktionsbeginn ein paar Wochen in Irland verbracht hatte, um sein kreatives Zentrum in der verregneten Zurückgezogenheit der „Highlands“ zu finden, waren wir alle sehr gespannt auf die neuen Texte, die er dort geschreiben hat. Als ich dann den Song „Danke für mein Leben“ hörte, war der Spiegel, den der Mann uns vor die erstaunten Gesichter hält, klar zu sehen. Die Zeile „Der Weg zu mir war lang und weit“ fasst es gut zusammen. Denn erst wenn du selber weißt, wer und was du wirklich bist….. erst dann kannst du anderen stolz in Freundschaft und mit Ehre gegenübertreten. Ein Mensch der sich selbst verleugnet wird niemals der Mensch werden, der er gerne sein möchte und die Strafe, die das Leben dafür bereit hält, scheint die Einsamkeit zu sein. Die Erinnerung daran, dass menschliche Werte und innere Kraft die Dunkelheit vertreiben, macht Mut und hält wach, vor allem wenn man von jemandem daran erinnert wird, der es selber schon gelebt hat…

Musikalisch beeindruckt der Song mit einem druckvollen Gitarrenriff und dem US – Amerikanisch anmutenden Gesamtsound des Albums. Im Intro ist auch klar zu hören, dass die Ferien, die Stephan in der Vergangenheit auf Ibiza verbracht hat, nicht ganz spurlos an ihm vorübergegangen sind.
Ausgefuchst fügt sich der „Part“ in das Klangbild ein und scheint von der Wirrnis des Lebens zu künden, bevor der Text uns einen Ausweg zeigt.“

Die Vagabundos, mit denen schon bald ein Interview online gehen wird, findet ihr: hier

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