29. März 2016

IV auf vier!

Ha, das nennen wir mal eine fast schon prophetisch anmutende Punktlandung.

Seit heute steht „IV“ auf Platz vier der deutschen Album Charts. Ein kurzes Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen.
Unser Dank geht raus an euch, für dieses starke Ergebnis.
Weiter proben jetzt. Sonntag geht’s endlich los.

Euer W

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25. März 2016

DER W dankt

Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich DER IV gekauft haben. Mit so vielen positiven Kommentaren zum neuen Album haben wir wirklich nicht gerechnet, freuen uns aber umso mehr, dass unser Album euch erreicht hat und berührt.

Jetzt geht es mit riesen Schritten in Richtung Tour:
Wir sind fleißig am proben und die Gedanken rund um die Konzerte füllen unsere Köpfe. Wir brauchen jedenfalls keinen Weckruf mehr, wir sind am Start.
DER W IV will live vorgetragen werden und natürlich haben wir gelesen, welche Songs ihr euch in unser Liveset wünscht und ich denke, die meisten werden bekommen, was sie wollen. Wir freuen uns auf euch und darauf, euch DER W IV und das Beste vom Rest um die Ohren hauen zu dürfen.

DER W findet dich!

Euer Stephan

Illustration/Grafik by: Lennart Menkhaus

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23. März 2016

Eure Meinung ist gefragt!

Jetzt, wo die Platte fast eine Woche in euren Playern rotiert, dreht sich die Welt schon wieder weidner. Wir schrauben an der Setlist herum und benötigen euren Input!
Welche IV-Nummern müssen unbedingt mit auf die Reise, welche sollten eurer Meinung nach auf jeden Fall draußen bleiben? Schreibt uns eure Wünsche in die Kommentare.

Habt ihr noch nicht zugeschlagen? Noch keine „IV“?

Bitteschön:
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Und wer sich noch mit Tickets versorgen will:
http://wizpro.com/der-w/2016/live-2016-11/

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18. März 2016

Hallo Leute

tatsächlich, sie ist da, die Nummer „IV“. Mancher von euch wird vielleicht schon nicht mehr dran geglaubt haben und in manchen Momenten der langen Produktion ging es zumindest mir ganz ähnlich. Kurz. Umso magischer fühlt es sich jetzt an, dass die Platte endlich da ist, dass euer Feedback einläuft, dass es manchem sogar fast noch besser zu gefallen scheint, als uns. „smile“-Emoticon Es steckt so viel in diesem Album: Blut, Schweiß, Tränen, ein bisschen Verzweiflung, viel Liebe, noch mehr Spaß und die besten Ideen, die wir genau an diesem Freitag veröffentlichen konnten. Jetzt gehören sie euch und wir hoffen, dass ihr es entweder sofort liebt oder der Scheibe noch ein paar Chancen gebt, bevor ihr sie möglicherweise doch aus eurem Herzen verbannt.

Ich habe mir fest vorgenommen, heute Abend anzustoßen: Auf euch, auf uns – und auf „IV“!
Danke fürs Kaufen, fürs Reinhören, fürs Gutfinden, ein bisschen auch fürs Dooffinden, vor allem aber für die Auseinandersetzung mit dem, was wir in den letzten Monaten und vielen, vielen Tagen und Nächten geschaffen haben.

Wir sehen uns auf Tour!
Euer Stephan

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17. März 2016

Track-Attack mit Barish Kasiak (Vagabundos de Lujo)

Auf die zwölf! Es ist geschafft. Morgen steht „IV“ in den Läden und jetzt gibt es die letzte von zwölf Track-Attacken. Barish Kasiak, enger Vertrauter der Familie Weidner und ebenfalls bei den Vagabundos de Lujo am Start, die DER W bei der Tour über begleiten werden, hat seine Gedanken zu „Danke für mein Leben“ niedergeschrieben. Nicht ganz ohne Grund, denn der gute B. hat den ersten Vers des Songs mitgeschrieben. Here we go:

„Im Winter 2015 verbrachte ich mehrere Abende in Stephans Studio auf Ibiza, wo ein Teil seines neuen Albums „IV“ produziert wurde. Wir haben viel gelacht und alte Geschichten erzählt, aber immer wenn die Nacht hereinbrach, verstummte das Lachen, Stephans Gesicht veränderte sich, er setzte sich in die Regie und Dirk fing an die Guitarren zu stimmen. Da Stephan vor Produktionsbeginn ein paar Wochen in Irland verbracht hatte, um sein kreatives Zentrum in der verregneten Zurückgezogenheit der „Highlands“ zu finden, waren wir alle sehr gespannt auf die neuen Texte, die er dort geschreiben hat. Als ich dann den Song „Danke für mein Leben“ hörte, war der Spiegel, den der Mann uns vor die erstaunten Gesichter hält, klar zu sehen. Die Zeile „Der Weg zu mir war lang und weit“ fasst es gut zusammen. Denn erst wenn du selber weißt, wer und was du wirklich bist….. erst dann kannst du anderen stolz in Freundschaft und mit Ehre gegenübertreten. Ein Mensch der sich selbst verleugnet wird niemals der Mensch werden, der er gerne sein möchte und die Strafe, die das Leben dafür bereit hält, scheint die Einsamkeit zu sein. Die Erinnerung daran, dass menschliche Werte und innere Kraft die Dunkelheit vertreiben, macht Mut und hält wach, vor allem wenn man von jemandem daran erinnert wird, der es selber schon gelebt hat…

Musikalisch beeindruckt der Song mit einem druckvollen Gitarrenriff und dem US – Amerikanisch anmutenden Gesamtsound des Albums. Im Intro ist auch klar zu hören, dass die Ferien, die Stephan in der Vergangenheit auf Ibiza verbracht hat, nicht ganz spurlos an ihm vorübergegangen sind.
Ausgefuchst fügt sich der „Part“ in das Klangbild ein und scheint von der Wirrnis des Lebens zu künden, bevor der Text uns einen Ausweg zeigt.“

Die Vagabundos, mit denen schon bald ein Interview online gehen wird, findet ihr: hier

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17. März 2016

Track Attack mit Komi Mizrajim Togbonou

Kurz vor Release kommt Track Attack Nummer 11 auf euch zu. Komi Mizrajim Togbonou, Musiker, Schauspieler und Freund des Hauses, nimmt für euch „Der Schmerz verlangt gespürt zu werden“ auseinander und setzt die Nummer wieder zusammen. Was drin steckt? Lest selbst!

„Ich bin immer wieder froh, wenn Songs es schaffen, mir etwas zu erklären was ich zwar schon wusste, es aber nie so wirklich begreifen konnte, weil dahinter anscheinend doch mehr steckt, als ich dachte.
Deswegen ist dieses Stück Musik – „Der Schmerz verlangt gespürt zu werden“ – für mich wie eine alchemistische Formel, nach der ich – und ich bin mir sicher viele andere Menschen – ihr Leben lang gesucht haben. In den Wirren unserer Zeit ist das Scheitern oder sich verloren zu fühlen, zu einer absoluten Farce geworden. Dazu zu stehen und es geschehen zu lassen, bedarf es einer gewissen Courage und Disziplin, sich nämlich nicht (oder doch?) in die Psychiatrie einzuweisen, aber zu wissen, dass es nur die Dachsuppe ist, ist genial! Musikalisch erinnert mich das Stück an das Monster Magnets „Spine of God“-Album. Ich hab schon lange keine Fuzz- und Wah Wah-Gitarren gehört, die nicht genervt haben oder zu viel wollten.

Die schönste Überraschung ist der Epilog des Stücks, wo sich DER W eine virtuose Breitseite hinter ihr magisches Abrakadabra erlauben, indem sich Bass und Gitarre unverzerrt ineinander ergießen!“

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16. März 2016

Track-Attack mit Dirk Czuya

Am Freitag ist es soweit.
„IV“ wartet darauf, von euch gehört zu werden. Die letzten Stunden gilt es euch noch so kurz wie möglich zu gestalten, daher weiter mit der Track-Attack. Dieses Mal mit Dirk. Einleitende Worte braucht es nicht, jeder von euch kennt Stephans „rechte Hand“ im Studio und auf Tour. Und das, was er euch zu „Welt ohne Farben“ mitzuteilen hat, ist wichtig und eine kleine Überraschung… Danke, Dirk!

„Welt ohne Farben“ liegt also auf meinem Seziertisch und ich habe die Ehre, das Stück auf Anfrage Stephans in dieser illustren Runde hier besprechen zu dürfen… Natürlich hat sich der W da was bei gedacht, denn (Achtung: Spoiler…) ich singe die Strophen in diesem Song.
Oh Gott, wie konnte das passieren? Reicht das nicht, wenn der Czuya schon während der Gigs immer ins Mikro lallt? Vielleicht freut sich aber auch der ein oder andere von euch darüber. Jedenfalls mal ein paar Takte von mir zum „warum“ und zum Song selbst:

Durch die vielen gemeinsamen Abende (und Nächte… Herrje, wieviele Nächte das waren…), die ich mit Stephan zusammen in seinem Studio auf Ibiza verbracht habe, hat sich ein gewisser Arbeitsablauf etabliert. Und irgendwann, während der vielen Stunden und Rotweingläser, war da eben noch „Welt ohne Farben“. Ein Song, auf dessen Demo meine Stimme die Verse ziert und die Stephan irgendwie das Gefühl gaben, dass das genauso klingen muss. Also fragte er mich, ob ich Bock hätte, das Ding auch final einzusingen. Wow… Da musste ich kurz drüber nachdenken, aber am Ende gewann meine eigene Neugier. DER W ist ja eine Band, aber Stephan eben Sänger, dennoch: Ich wollte es und es war mir ebenso eine große Ehre, dem Song Leben einzuhauchen. Der Song drückt meine Gefühle und Gedanken aus und ist zu 100% authentisch. Inhaltlich geht es um ein beliebtes „W Thema“. Wir sind eine Masse mit Millionen verschiedenen Individuen, und doch am Ende des Tages ein von Massenmedien und Konsumterror gleichgeschalteter Zellhaufen. Wir stapeln unsere Ansprüche an uns selbst schon so tief es geht und wundern uns nicht mal mehr, wenn wir selbst diese Latte nicht überspringen können. Eine Welt ohne Farben eben, bzw eine Welt, deren Farben wir ihr selbst entnehmen… Dabei wäre es eigentlich einfach.

Genug der Worte. Wir sehen uns auf der Tour.

Dirksn“

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14. März 2016

Mit neuer Hörprobe auf die Zielgerade!

Liebe Leute,
DER W betritt „Neuland“ und nimmt euch auf dem neuen Album mit! Bevor es ab dem 18.3. „IV“ in voller Länge im Handel, bei eurem Lieblingsmailorder und wahrscheinlich eh schon längst in euren Playern gibt, gibts hier nochmal reichlich Musik zum Reinhören: Der Opener „Neuland“, anmoderiert und eingeordnet von Stephan.

Bitte einsteigen, Abfahrt nach DER W 2016!

„IV“ – jetzt als CD und LP vorbestellbar bei:
Amazon:
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LP: http://amzn.to/1OPmehg
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iTunes:
http://apple.co/1QGHQtZ (inklusive „Mehr!“-Gratisdownload für Albumvorbesteller)

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13. März 2016

Track-Attack mit Tamer Yigit

Wir nähern uns mit großen Schritten der „IV“ Zielgeraden und damit es keinesfalls auf den letzten Metern langweilig wird, haben wir uns als nächsten Gast für unsere Runde den geschätzten Tamer Yigit rangeholt.
Seines Zeichens Multitalent: Film- und Theaterregisseur, Gitarrist bei Ultra Haram und Devil Inside, aber vor allem ein Freund Stephans. Tamer nahm „Vorhaut, Kopftuch, Kruzifix“ unter die Lupe. Schöne, intelligente Worte zu einem brisanten Thema. Danke, Tamer.

„Polizeisirenen, Hubschrauber, Kriegstreiben, Kugeln zischen dir um die Ohren, Soldaten marschieren, beklemmendes Intro. Dann eine tickende Uhr. Steuern wir auf unser Ende zu? Oder ist es schon zu spät? Wo sind wir? Syrien, Israel, oder mitten in Deutschland? Drums brettern los, aggressives Riffing. Sauber und fett produzierter Headbanger…Kirche 2.0?
‚Zwischen Bibel und Schwert – Koran und Bomben, Gottes Zorn – An allen Fronten‘, singt Weidner anklagend mit düsterer Stimme. ‚Ja und Amen, zur Hölle nein!‘ Im Refrain entsagt Weidner jeglicher religiöser Endzeitromantik. Ein langer Instrumental-Part bricht ein, keine Solos, fetter Breakdown am Ende. Das ist Verzweiflung und Wut mit Hitpotenzial. Der W ist kein Onkelz Rip-Off, er hat seinen eigenen Stil etabliert, und das ist auch gut so.

Stephan Weidner hat mit diesem Song wieder einmal bewiesen, dass ein nachdenklicher Poet in ihm steckt. Musik war schon immer ein Mittel der Kommunikation, so weit, so gut. Aber gegen manchen Scheiß, der sich in der Welt abspielt, reicht ihm klimpern eben nicht. Da muss man seiner Weltsicht eben mehr Substanz verleihen. Das macht Weidner, und zwar in ordentlicher Frankfurter Manier: laut und deutlich! Zuviel Grauzone? Mag sein. Zum Kommunzieren gehören aber immer zwei. Der verantwortungsbewußte Hörer wird gebeten, Schlüsse zu ziehen: hier geht es um die zerstörerische und lebensverachtende Macht blinder Ideologieliebe! Dass sich manche dabei unsensibel auf die Füße getreten fühlen werden, ist voll okay. Will sagen: Nerv absolut getroffen! Absolut geil! Weidner is back, wenn die neuen Onkelz Songs auch so knallen, dann erleben wir das Paradies noch in diesem Jahr…Inşallah.“

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09. März 2016

Track-Attack mit Michi Beck (Die Fantastischen Vier und Turntablerocker)

Hallo Freunde,

unsere Reimfähigkeiten reichen exakt dazu, „Attack“ auf „Track“ zu reimen. Zum Glück gibt es in Deutschland Musiker, die das viel besser können. Einer, derer, die es besonders gut können, ist Michi Beck, deutsches Hip-Hop-Urgestein, Turntablerocker und seit langem ein guter Freund von Stephan. Dass er sich die Zeit genommen hat, mal rein zu hören und uns seine Gedanken zu „Neuland“ nieder zu schreiben, war uns eine wahnsinnig große Freude. Wir hoffen und glauben, dass es euch nach dem Lesen genau so geht.

„Als ich gefragt wurde, ob ich etwas über einen Song von Stephans neuem Album schreiben möchte, war ich erst skeptisch. Ganz einfach, weil ich kein besonders großer Rockmusikfan bin und glaube, mich musikalisch zu wenig auszukennen, um mir ein fundiertes Urteil erlauben zu können. Aber dann fand ich es auch wieder eine gute Gelegenheit, etwas über den Stephan Weidner zu schreiben, mit dem ich jetzt seit über 10 Jahren befreundet bin. „Neuland“ spiegelt für mich nämlich genau den W wider, den ich in dieser Zeit kennen gelernt habe. Den ich nach anfänglichen Ressentiments wegen vermeintlicher Faschovergangenheit mit den Onkelz, als das genaue Gegenteil erleben durfte. Nämlich als weltoffenen, großzügigen und neugierigen Menschenfreund, als ambitionierten Musiker, eigentlich als typischen Frankfurter – harte Schale, weicher Kern. In „Neuland“ kann ich all das heraus hören, und freue mich, dass Stephan es nach all den Jahren schafft, sein Seelenleben weiterhin so ehrlich in seine Musik zu packen.“

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